Nebenamt als Ausbildung anrechnen

Ein politisches Amt ist oft ein Nebenamt. Doch für Nebenämter fehlt immer mehr Berufstätigen die Zeit. Die Einführung von «Miliz-Credits», die man dann bei einer Ausbildung anrechnen lassen könnte, wäre für Jörg Kündig eine Lösung für dieses Problem, wie er in einem Interview mit der «Aargauer Zeitung» schilderte

Hier das ganze Interview.

Aktiv unterwegs an der Verwaltungs-Trophy

Sport statt Sitzung: Am 23. Mai 2018 hatte Jörg Kündig für einmal einen Termin, der nicht in irgendeinem Besprechungsraum stattfand, sondern im Freien. Kündig machte nämlich an der zum achten Mal ausgetragenen Verwaltungs-Trophy in Illnau-Effretikon mit. An dem Anlass treten Mitarbeitende von Zürcher Verwaltungen und Behördenmitglieder in Zweier- oder Dreier-Teams auf einer Laufstrecke und einer Bikestrecke gegeneinander an. Heuer waren 100 Gruppen dabei, diejenige mit Kündig erreichte Rang 73.

Gegen weitere Deponien im Oberland

Jörg Kündig, Gemeindepräsident von Gossau, und seine Amtskollegin in der Nachbargemeinde Grüningen wehren sich gegen die zwei neuen Deponien Tägernauer Holz und Leerüti. Die geplanten beiden Deponien im selben Gebiet im Zürcher Oberland würden zu einer Standortabwertung führen, warnen sie in einer Medienmitteilung im Dezember 2017. Zudem müsste für die Realisierung des Vorhabens eine grosse Waldfläche gerodet werden.

Hier die gemeinsame Medienmitteilung der Gemeinden Gossau und Grüningen. PDF

Das Gesundheitswesen nicht schlecht reden

Wer weiss schon, wie die Spitalfinanzierung funktioniert? An der Kantonsratssitzung vom 28. Mai 2018 votiert Kantonsrat Jürg Kündig – nicht ohne seine Interessensbindung als VR-Präsident des GZO Spital Wetzikon zu verheimlichen – anlässlich der Debatte zum Spitalverbund zur Spitalfinanzierung.

Das Gesundheitswesen im Kanton Zürich rangiere im gesamtschweizerischen Vergleich an der Spitze, was Effizienz und Wirtschaftlichkeit, aber auch was die Qualität anbelange. «Es laufend schlecht zu reden hilft weder den Leistungsanbietern noch den Patientinnen und Patienten!»

Besonders interessant waren seine Ausführungen zum Finanzierungssystem. Einige Auszüge aus seiner Ansprache:

«Die Gemeinden sind – dort wo sie wollen – Eigentümer von Gemeinnützigen Aktiengesellschaften – dort – wo das möglich war. Das Finanzierungsmodell heisst DRG. Das heisst, aufgrund einer Baserate. Diese beträgt für die GZO 9‘650 Franken–; für das USZ sind es 11‘400 Franken. Je nach Fallschwere ist das die Entschädigung des Spitals für einen Eingriff oder eine Behandlung.

Mit dem Erlös müssen die Spitäler so viel verdienen, um auch ihre Investitionen abzudecken. Investitionen, notabene, die zwingend sind, um sich auf die Kundenbedürfnisse – aber auch auf die neuen Vorgaben auszurichten. Unser Haus wurde – wie viele andere auch – 1972 erstellt. Wer solchen Häusern Sanierungsbedarf abspricht hat schon besondere Vorstellungen.
Gelingt ihnen das nicht, dann geraten sie tatsächlich in Turbulenzen. Aber das ist möglicherweise das übergeordnete Ziel. Dass eine Risikobeurteilung durchaus kritisch ist wird dadurch belegt, dass sich Gemeinden aus der Eigentümerverantwortung verabschieden. Sie sind es nämlich überall – damit sei gesagt, dass die ewige Mär von der Privatisierung realitätsfern ist.»

Problemlose Wahl zum Gemeindepräsidenten

Am 22. April 2018 ist Jörg Kündig bei den kommunalen Erneuerungswahlen als Gossauer Gemeindepräsident für die nächsten vier Jahre bestätigt worden. Eine problemlose Sache: Kündig erzielte von allen Kandidierenden für den Gemeinderat mit Abstand am meisten Stimmen und war als Vorsteher des Gremiums unbestritten.

Das Wahlprotokoll

Spitex gewinnt an Bedeutung

Die spitalexterne Hilfe, Gesundheits- und Krankenpflege (Spitex) – eines der Themen, mit denen sich Jörg Kündig als Präsident des Verbandes der Gemeindepräsidenten des Kantons Zürich beschäftigt. Für Kündig ist klar, dass die Rolle der Spitex an Bedeutung gewonnen hat, sich diese Organisationen aber unternehmerisch noch weiter entwickeln müssen.

Jörg Kündig äussert grundsätzliche Gedanken als Gastautor in der Festschrift zum Jubiläum «25 Jahre Spitexverband Zürich»

Milizarbeit? Ja, selbstverständlich!

Viele, die Jörg Kündig kennen, denken spontan, er müsse wohl ein Berufspolitiker sein, denn eigentlich beschäftigt er sich fast immer mit irgendeinem politischen Thema. Doch Kündig ist ein Milizpolitiker, der jedes Jahr freiwillige hunderte von Stunden für die Gemeinschaft in seiner Gemeinde und im Kanton arbeitet, dabei sehr wohl aber auch die Schwächen dieses Systems sieht.
Das Magazin «ZOOM» der BDO widmet einen Artikel in seiner Ausgabe «Miliz- und Freiwilligenarbeit» Jörg Kündig.

Medizinische Grundversorgung gewährleisten

Der Ausbau des Spitals Wetzikon habe «eine herausragende Bedeutung» für das Zürcher Oberland, betonte Jörg Kündig am Spatenstich zum Um- und Erweiterungsbau am 28. März 2018. Denn für Kündig, der als Verwaltungsratspräsident der Spitalbetreibergesellschaft GZO AG amtet, gewährleisten moderne Regionalspitäler die wichtige medizinische Grundversorgung der Bevölkerung.
Kündigs Ausführungen in einem Kurzinterview auf Wetzikon-TV.ch: